Dieses Jahr hatten wir uns eine lange Fahrt vorgenommen. Es waren insgesamt ca. 1850 km pro Strecke. Dies bedeutete drei Etappen. Wir haben diesmal (erstmalig!) nicht an der Autobahn übernachtet, sondern haben uns einen Campingplatz ausgesucht.

Es war (auch vom ruhigeren Schlafen her) eine gute Entscheidung.

Die erste Etappe wurde in Liechtenstein auf dem Campingplatz Mittagsspitze gemacht. Der Campingplatz liegt nah an der Autobahn und doch weit genug davon entfernt, dass man nur das Rauschen des nahen Baches hört.

Morgens hatten wir einen schönen Blick auf die gegenüberliegenden Berge, die immer noch Schnee auf ihren Spitzen hatten.

Dieses Bild kennzeichnet den 2. Campingplatz recht deutlich. Eingerahmt von Autobahn (hinten), Autobahnzubringer und Hauptstraße bot er eine abgeschirmte, aber leider sehr laute Übernachtung. Dies war der Platz Campeggio Autosole in Florenz! Aufgrund des DCC-Campingführers hatten wir uns auf ein Schwimmbad gefreut, aber: Brackwasser, abgeplatzte Fliesen -> und daher gesperrt. Aber: Die Spaghetti im Restaurant (ohne Löffel serviert) waren Spitze!

 

 

Der Strand des Campingplatzes Baia Domizia wurde jeden Morgen maschinell gesäubert. Er war daher wirklich toll. Den Unterschied konnte man sehen, wenn man einige Meter über den Rand des Platzes hinausging. Dort sah es sofort dreckig aus.

 

 

Ab und zu hatten wir mal sehr starken Wind und Seegang. Der Wind wurde zum Glück von der Düne abgehalten, die als "Solarium" mit Gras angelegt wurde. Ansonsten hatten wir hier nur das Problem, dass wir zwar nah am Wasser - aber auch nah an der Strandbar waren, wo das Musikprogramm teilweise bis 01.00 Uhr nachts lief!!! Schlafen im Zelt war nicht drin!

 

Rom/Vesuv

 

Rom haben wir mit einem Bus angefahren. Das Colosseum war leider kein Anlaufpunkt, daher nur ein Foto aus dem Bus. Aber der Trevi-Brunnen! Viele Menschen, viel Polizei, viele "Pizzerien-Werber".

 

 

Impressionen aus / um den Petersdom.

 

 

Der Vesuv - ein inaktiver aktiver Vulkan. Im rechten Bild sieht man hinter dem Grün Dampfwolken aufsteigen. Es kann jederzeit wieder losgehen!

Und zum Abschluss noch zwei Impressionen aus Pompeji. Lateinschüler werden das eine Bild aus den Schulbüchern kennen! Auf dem anderen Foto ist im Hintergrund der Vesuv - so weit und doch zu nah! Wenn er heute ausbrechen würde: Bis in halbe Höhe sind Wohnsiedlungen!

 

 

 

 

Rückfahrt/Pisa

 

Als letzte Bilder haben wir hier jetzt unsere Rückfahrt. Es ging von Baia Domizia über die Autobahn an Rom vorbei. Die Umgehung ist super ausgebaut und fast leer. Leider war nördlich von Rom eine ca. 30 km lange Baustelle - ätzend! Da wir nicht wieder in Florenz übernachten wollten, hatten wir uns überlegt, nach Pisa zu fahren und den schiefen Turm anzusehen - man muss ihn ja gesehen haben. Dies dachten neben uns offensichtlich auch tausende von anderen Menschen. Der Campingplatz in Pisa ist einfach, aber dafür nur 10 Minuten zu Fuß vom Turm entfernt.

 

 

Was Perspektive doch ausmacht! Rechts sieht man nicht, dass der Turm bis vor kurzem noch total gesperrt war, da er einzustürzen drohte. Durch Bearbeitung des Fundaments konnte er etwas aufgerichtet werden, so dass die Gefahr für die nächsten Jahre gebannt ist.

Auf dem einen Bild sieht man sehr schön, dass die alten Baumeister das Recycling schon meisterhaft beherrschten. Man hat einfach alte Paläste und Tempel abgerissen und die Steine in den neuen Kirchen wieder eingebaut - wobei die Richtung der alten Schriftzüge nicht von Bedeutung war.

Von Pisa fuhren wir auf der "Küstenautobahn" bis Genua. Von La Spezia bis Genua hat man ab und zu das Meer gesehen - einige hundert Meter links unten. Aber meistens sah man nur Tunnelröhren. Diese waren zwar zweispurig in jede Richtung, aber was nutzt es, wenn man trotz Überholverbot von den LKW´s überholt wird? Der Sog ist enorm in so einer Röhre. Die Schlussetappe haben wir bei Lindau im "Campingpark Gitzenweiler Hof" verbracht. Ein 5-Sterne Platz, auf dem wir weniger bezahlen mussten als in Italien in Florenz!